Die Entwicklungen im Bereich von KI / generativer KI schreiten schnell voran. Wir werden von Neuigkeiten dazu regelrecht überrollt. Wie können wir uns orientieren und zu aktuellen Entwicklungen und den Implikationen für Bildung auf dem Laufenden halten? Vorschläge für Stimmen, auf die zu achten lohnt.
Ich weiss schon gar nicht mehr, über welchen Kanal ich auf diese Meldung aufmerksam geworden bin: “Google interactive images” unterstützt die Exploration und das Verstehen komplexer Sachverhalte: https://blog.google/outreach-initiatives/education/gemini-interactive-images/.
Als Element der Gemini App bietet Google jetzt die Möglichkeit der Interaktion mit Visualisierungen an. Über einen Klick kann man dann weitere Erläuterungen zu bestimmten Bildelementen einholen. Beispielsweise zu den Organellen innerhalb einer Zelle:
Abb. 1: Interaktion mit einer Visualisierung in der Google Gemini App (Bildquelle: Google)

Ich habe das jetzt noch nicht selbst ausprobieren können, finde das aber erst einmal interessant.
Aktuelle Hinweise zu (Gen)KI und Bildung kann man auch vom Team von AI for Education erhalten. Das Team um Amanda Bickerstaff publiziert wöchentlich eine Auswahl von Meldungen im Rahmen eines “Weekly Update”. Allerdings handelt es sich dabei jeweils um kurze Hinweise, nicht um eine wirkliche Orientierung zu aktuellen Entwicklungen und deren Einordnung.
Abb. 2: Wöchentliche KI-Meldungen bei AI for Education (Bildquelle: aiforeducation.io)

Eine Möglichkeit besteht darin, dass wir uns an anderen orientieren. Vorzugsweise an Personen, die selbst einen guten Überblick haben und ganz bewusst auch anderen Orientierung geben möchten. Hier eine paar Beispiele dazu.
Ethan Mollick ist Professor für Entrepreneurship an der Wharton Business School der University of Pennsylvania. Er beobachtet seit Jahren die Entwicklungen im Bereich der generativen KI - auch mit Blick auf den Einsatz in der Bildung. Mollick schreibt regelmässig “opinionated guides” zum Stand der Entwicklung von grossen Sprachmodellen und wie diese genutzt werden können. Dabei hat er immer auch Hochschulen und Bildung im Blick.