**Philippa Hardman berichtet von einem Partner-Projekt, bei dem ca. 300 Einzelaufgaben von L&D analysiert und eingeordnet wurden:
Philippa Hardman hat in einem ausführlichen Blogpost dazu berichtet, wie sie zusammen mit einem L&D-Team das Portfolio der Aufgaben analysiert und im Hinblick auf die Unterstützung durch GenKI kategorisiert hat.
Ausgangspunkt der Übung war die Frustration der L&D-Leitung über konfligierende Erwartungen im Hinblick auf die Nutzung von GenKI: die Unternehmensleitung wünscht ein möglichst weitgehendes Ausschöpfen des Potenzials für Produktivitätssteigerungen; die IT-Security und Compliance-Teams fordern einen möglichst vorsichtigen und sicherheitsorientierten Umgang mit KI.
Vor diesem Hintergrund wurden ca. 300 unterscheidbare Aufgaben des L&D-Teams identifiziert und klassifiziert. Voraussetzung für die nachfolgend beschriebene Klassifizierung ist, dass die Aufgaben prinzipiell mit KI(-Unterstützung) bearbeitet werden dürfen (regulatorische Bestimmungen, Datenschutz-Bestimmungen, etc.). Grundlage der Klassifizierung waren drei Prüf-Routinen:
Für die Klassifizierung wurden einfache Zählregeln angewendet:
Abb. 2: Zuordnung der Aufgaben zu Kategorien (Bildquelle: Hardman 2026)

Die resultierende Zuordnung ergab, dass ca. 10% der Aufgaben vollständig an KI delegiert werden können (mit stichprobenartiger Überprüfung), ca. 80% von Menschen mit KI-Unterstützung bearbeitet werden können und ca. 10% ohne Nutzung von KI bearbeitet werden sollten (vgl. die folgende Abbildung).
Abb. 1: Zuordnung der Aufgaben zu Kategorien: Mengengerüst (Bildquelle: Hardman 2026)
